Videoaktivisten, politischer Dokumentarfilm und internationale Öffentlichkeit

 


Camcorder Revolution
Symposium
3. – 5. März 2005
im Studio der SK Stiftung Kultur
Im Mediapark 7 | 50670 Köln

Camcorder – das Auge der Welt, wenn kein anderer hinguckt

Der politisch engagierte Dokumentarfilm und die Arbeit von Videoaktivisten haben in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit erregt. Gründe dafür sind nicht nur neue Protestformen der Ökologie- und Anti-Globalisierungsbewegung, die Anti-Bush-Kampagnen und der Widerstand gegen die weltweite Einschränkung demokratischer Rechte. Es sind auch die modernen digitalen Techniken der Information und der schnellen Dokumentation – von der Digitalkamera bis zum Internet – die für eine weltweite Verbreitung auch jenseits der etablierten Medien sorgen. Organisationen wie Attac, Greenpeace, Human Rights Watch oder Witness nutzen die Möglichkeiten dokumentarischer Filmarbeit ebenso wie die verschiedensten Non Governmental Organisations (NGOs), die vielfach in Entwicklungsländern tätig sind.

Auf der Tagung Camcorder Revolution in Köln werden aktuelle Filme aus dem skizzierten Spektrum gezeigt. Organisationen wie Witness/USA, Amberfilm/Großbritannien, Vikalp/Indien, Indymedia und Filmemacher wie Katerina Cizek ("Seeing is Believing") oder Produzenten wie Jim Gilliam ("Outfoxed" und "Uncovered: The War on Iraq"), die sich mit sozialen Bewegungen vernetzen, stellen ihre Arbeit vor. Die Tagung dient der gegenseitigen Kontaktaufnahme und der Vernetzung solcher Aktivitäten.

quelle: sk-stiftung.de

Demnächst hier : Bericht von dem Symposium

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