Good bye, Jammertal

 


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Anders als im Vorjahr jedoch folgte diesen Auszeichnungen eine weitere Erfolgsmeldung. Hatten noch 2003 die Kinobetreiber weniger Grund zur Freude gehabt und einen dramatischen Besucherrückgang verbuchen müssen, sollte sich 2004 auch dies positiv wenden. Die Filmwirtschaft konnte bei den Besucherzahlen ein Plus von über zehn Prozent verbuchen. Johannes Klingsporn, Geschäftsführer des Verbandes der Filmverleiher, sprach von einem "der besten Jahre der letzten Jahrzehnte". Peter Dinges, der Vorstand der Filmförderungsanstalt (FFA), lobte "die Qualität des deutschen Films" und erklärte: "Was die wirtschaftliche Situation betrifft, darf die Flaute der vergangenen Jahre wohl als endgültig überwunden gelten."

Tatsächlich fanden sich in den Top Ten der in Deutschland 2004 gestarteten Kinofilme zum Jahresende gleich drei hiesige Produktionen unter den erfolgreichsten fünf wieder. Mit über neun Millionen Besuchern landete Michael "Bully" Herbigs " (T)Raumschiff Surprise – Periode 1 " auf Platz 1 und ließ damit sogar "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" hinter sich, dem wiederum zwei deutsche Produktionen folgten. Das Komiker-Ensemble um Otto Waalkes fand als " 7 Zwerge – Männer allein im Wald " über sechs Millionen Besucher, Oliver Hirschbiegels viel und kontrovers diskutierter Historienfilm " Der Untergang " kam auf über vier Millionen. Auch der Kinderfilm hatte Teil an den wachsenden Besucherzahlen – " Lauras Stern ", " Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen " sowie " Sams in Gefahr " sprangen jeweils über die Marke von einer Million Besucher.

Good bye, Jammertal: Allein in den ersten neun Monaten des Jahres konnte die FFA schließlich 23,5 Millionen Besucher für deutsche Produktionen zählen – der sich daraus ergebende Marktanteil von fast 21 Prozent wurde als das beste Ergebnis für den deutschen Film seit Beginn der FFA-Datenerfassung gefeiert.

quelle: filmportal.de

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