Grimme-Preise

 


Grimme-Preise für "Bernd das Brot", Charlotte Roche und Wigald Boning, "Das Wunder von Lengede" und "Schleyer. Eine deutsche Geschichte"

Pressemitteilung
16. März 2004

Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes für Dieter Hildebrandt und Werner Reuß (BR alpha)

Die Jurys haben entschieden - die Preisträger des 40. Adolf Grimme Preises stehen fest. Auf einer Pressekonferenz bei der RAG in Essen gab das Grimme-Institut heute die diesjährigen Sieger bekannt: Je einen Adolf Grimme Preis mit Gold vergaben die Jurys für den Film "Familienkreise" (ARD/BR) und die Dokumentation "Schleyer. Eine deutsche Geschichte" (ARD/NDR/WDR), die auch den Publikumspreis der "Marler Gruppe" erhält. In der Kategorie "Fiktion und Unterhaltung" wurden außerdem "Leben wäre schön" (ARD/BR) und "Zuckerbrot" (ARD/BR/SWR) ausgezeichnet. Gleich zweimal ist der Sender Sat.1 vertreten: In "Dienstreise - Was für eine Nacht" bestechen Armin Rohde und Christoph Waltz mit ihren schauspielerischen Leistungen, den Zweiteiler "Das Wunder von Lengede" bezeichnete die Jury als "mitreißendes Gefühlsfernsehen auf höchstem Niveau".

Preisgekrönt werden auch Wigald Boning ("WIB-Schaukel", ZDF), Charlotte Roche für die Moderation von "Fast Forward" (VIVA), Gert Monheim (WDR) für die Redaktion der gesellschaftskritischen Reihe "die story" und der Star des Kinderkanals, "Bernd das Brot" (Kategorie "Spezial").

Der DVV-Vorsitzende Ernst Küchler (MdB) gab bekannt, wer im Jubiläumsjahr die besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes erhält. Sie geht an Dieter Hildebrandt für sein Lebenswerk und an Werner Reuß (BR alpha) für den Aufbau vorbildlichen Bildungsfernsehens.

"Nach wie vor haben die öffentlich-rechtlichen Sender im Bereich der Dokumentationen die Nase vorn", sagte Grimme-Geschäftsführer Bernd Gäbler. "Wir hoffen, dass sie sich dieses wertvollen Vorteils bewusst sind. Filme wie die ausgezeichneten ‚Reporter vermisst', ‚Der Helfer und die Frauen' oder ‚Call me Babylon' gehören zum öffentlich-rechtlichen Tafelsilber. Aber es ist kein Naturgesetz, dass Dokumentationen erst um 23 Uhr beginnen." 49 Juroren sichteten insgesamt 510 eingegangene Vorschläge für den 40. Adolf Grimme Preis; 53 Produktionen kamen in die Endausscheidung. "In diesem Jahr haben die Jurys sowohl die großen TV-Ereignisse wie ‚Das Wunder von Lengede' gewürdigt als auch viele kleine, aber feine Formate entdeckt", so Bernd Gäbler.

Der "Kultur"-Sonderpreis des Landes NRW geht in diesem Jahr an Ullrich Kasten und Jens-Fietje Dwars für "Der Unzugehörige: Peter Weiss - Leben in Gegensätzen" (RBB/SWR/DRS/ARTE) und wird am 3. April von Ministerpräsident Peer Steinbrück verliehen. Zur Jubiläumsfeier hat sich auch Bundespräsident Johannes Rau angekündigt. Die von Sandra Maischberger moderierte Preisverleihung für den ältesten und begehrtesten deutschen Fernsehpreis findet am 3. April 2004 um 18.30 Uhr im Theater der Stadt Marl statt (Übertragung ab 21.15 Uhr auf 3sat).

quelle: filmportal.de

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