filmfinanzierung

 


Grundsätzlich ist es egal, ob man ein Schiff bauen oder einen Film drehen möchte. Es handelt sich erstmal um eine Idee.
Falls Sie das Geld nicht alleine investieren möchten, oder das Geld nicht haben, mussen Sie andere über die Einzigartigkeit der Idee überzeugen. Und das dauert sehr oft länger als der Dreh selbst.

An dieser Stelle möchten wir eine kleine Hilfe leisten bei der Finanzierungsvorbereitung. Einzelne Schritte beschreiben, hinweisen auf notwendige Unterlagen, auf steuerliche Aspekte (soweit nach StBeG zullässig) und rechtliche Aspekte (soweit nach RBeG zulässig), Quellen zum diesem Thema veröffentlichen und Ihre Erfahrungen mit Filmfinanzierung natürlich auch.

wie sieht eine filmfinanzierung aus? welche voraussetzungen müssen geschaffen werden?


Film ist ein Produkt. Das Produkt wird von einer Einzelperson oder einer Gesellschaft produziert. Die Einzelperson kann als Freiberufler oder als Einzelunternehmer arbeiten. Eine Gesellschaft hat viele Formen und es gibt auch viel Literatur zu den Vorteilen und Nachteilen einzelner Formen.

Mit wenig Geld und geringem Risiko bei den Dreharbeiten (z.B. Sie drehen in einer privaten Wohnung mit Freunden etc.) ist die einfachste Form die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) (BGB Gesellschaft). Über die Offene Handelsgesellschaft (OHG), die nicht viel mehr Vorteile für den Investor bringt als GbR ist dann die Kommanditgesellschaft (KG) für einen Investor praktisch, da er als Komanditist von jeglicher Haftung ausgeschlossen werden kann. Auch die Stille Gesellschaft ist eine Möglichkeit der Beteiligung eines Investors an einer Produktionsfirma.

Mit wenig Geld aber mit größeren Risiken sind ausländische Gesellschaftsformen möglich. Sie sollten aber vorher klären, ob Ihr Investor auch ein "Internationalisierungsfreund" ist oder ob er lieber die "Heimkost" bevorzugt.

Mit mehr Geld ist natürlich die GmbH praktisch. Nicht nur, dass Sie jeden Investor direkt an der Gesellschaft beteilligen lassen können, sondern auch weil Ihre Haftung reduziert wird. Die Filmfonds arbeiten dann mit der Form GmbH&Co KG.

Eine Gesellschaft ist ratsam erst dann zu Gründen, wenn Sie wissen welche Form Ihr Investor verlangt. Musterverträge zu den o.g. Formen finden Sie auch im Internet, trotzdem sollten Sie diese jedenfalls von einem spezialisierten Anwalt anpassen lassen.

begriffe


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Lexikon der Filmbegriffe (externer Link)

konzepte & unterlagen


kalkulationsbeispiel
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weitere rechtliche aspekte


Falls Sie interessante Muster-Verträge zur Veröffentlichung anbieten möchten, könnten wir sie hier plazieren.

Grenzen der freien Verfilmung eines Romans (quelle film-recht.de)
Haftung eines Produktionsleiters (quelle film-recht.de)
Musikrechte im Film (quelle film-recht.de)
Tarifvertrag für Film- und Fernsehschaffende (quelle crew-united.com)
Titelschutz (quelle film-recht.de)
Titelschutzanzeige (quelle film-recht.de)
Wer trägt die Vorkosten einer nicht realisierten Produktion (quelle film-recht.de)


steuerliche aspekte

Hier werden demnächst Tipps und Tricks aus dem Bereich Steuer veröffentlicht.
persönliche erfahrungen mit filmfinanzierung


Film kostet Geld, ein altbekanntes Gesetz.
(Produktionsfirma Rolmade Artimedia München)

quellen zum thema


interessantes


Filminhalte und Zielgruppen
(externer link)
Wirkungspsychologische Untersuchung zur Zielgruppenbestimmung von Kinofilmen der Jahre 1998 und 1999 auf der Basis des GfK-Panels
Filminhalte und Zielgruppen 2 (externer link)
Fortführung der Wirkungspsychologischen Untersuchung zur Zielgruppenbestimmung von Kinofilmen des Jahres 2000 auf der Basis des GfK-Panels
Filminvestitionen in der Welt
Studie Film und Fernsehbranche - Ernst&Young (externer link)

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